Teil 2 von 2 | In diesem Artikel möchte ich die wichtigsten Punkte und Fragen zusammenfassen, mit denen ein erfolgreicher Online-Onlineshop geplant und Realität werden kann. Und zwar diese Art von Onlineshop, die langfristig Gewinn einbringt und die Kunden zu glücklichen Stammkunden macht 🙂

Meine Erfahrungswerte

Ein Onlineshop muss sich nach den Bedürfnissen der Kunden ausrichten und sollte sich am Stellenwert und den finanziellen Überlegungen im Unternehmen orientieren. Wieviel Absatz soll über den Onlineshop passieren und wo wird er in Ihrer Unternehmensstrategie angesiedelt? Und, könnte es sein, dass vielleicht eine andere Massnahme für ihr Unternehmen gerade wichtiger ist?

Wichtig ist auch der Blick über den Zaun – wie machen das ihre direkten Mitbewerber?

Lassen Sie sich nichts anderes erzählen: Sie kennen ihre Branche am Besten

Versetzen Sie sich immer in ihre Kunden: Erstellen Sie einfache User Stories. Und das für mich eigentlich wichtigste und naheliegendste:

Sprechen Sie mit ihren Verkäufer:innen, den Aussendienstmitarbeiter:innen, ihrer Supportabteilung…

Sie müssen unbedingt in den Prozess eingebunden werden da sie den Puls ihrer Kunden direkt spüren und wissen, was ihre Kunden beschäftigt.

 

 

Onlineshop: Die ultimative Checkliste

Welche Bedeutung hat der Onlineshop fĂĽr ihr Unternehnen?

  • Wieviel Umsatz soll ĂĽber den Onlineshop gemacht werden?
  • Löst der Onlineshop den bisherigen Verkauf ab? UnterstĂĽtzt er den Verkauf?
  • Hat er Auswirkungen auf ihr Personal und beeinflusst die internen Strukturen?

Erkennen Sie die Chancen…

  • Effizienzsteigerung dank Optimierung der Prozesse
  • Ausschaltung von „Mittelmännern und Agenten“
  • Reduzierung der „Cost of Sales“
  • Erhöhung vom Kundenservice und Intensivierung der Geschäftsbeziehungen

…und die Herausforderungen

  • Neubewertung bestehender Geschäftsbeziehungen
  • Integration oder Ablösung bestehender IT Infrastrukturen
  • Verwaltung und Management komplexer / Produkt-, Preis- und Einkaufsinformationen
  • Schnell wandelnde Businessmodelle und laufende Bedrohung durch neue Wettbewerber

 

 

 

Technische Anforderungen

Wie funktionieren Beschaffung, Bedarfsermittlung, Lagerhaltung, Bestellabwicklung, Disposition und Bewertung in ihrem Betrieb? Möglicherweise ist davon vieles noch nicht digital.

  • Wie ist der Onlineshop in meinen Alltag und die Infrastruktur eingebettet?
  • Wie flexibel kann ich mit dem Onlineshop arbeiten (Administrationsoberfläche (Backend) zum Erstellen und Pflegen von Inhalten)

 

Welche Geschäfts-Ressourcenplanung (ERP System) setzen Sie ein? Liefert sie die exakten ablauftechnischen Daten, Informationen zu Produkten, Kunden, die sie für die interne Abwicklung und Prozesse benötigen? Dies sind wichtige Kennzahlen für den Entscheidungsgrundlagen und Strategie. Wicntig ist, dass Sie alle Daten die aus den definierten Funktionen so erhalten, dass sie damit arbeiten können.

Welche Schnittstellen bietet ihr System heute bereits oder sollte das neue System bieten?

  • Ăśbernahme Kunden-und Markt-spezifische Sortimentsstrukturen
  • Ăśbernahme der Kundensegmente
  • Ăśbernahme der kundenspezifischen Preise
  • Ăśbermittlung der Bestellungen
  • Ăśbermittlung der VerfĂĽgbarkeit

 

 

 

 

Produkte und Dienstleistungen

Welche Informationen sollen im Onlineshop abgebildet oder verknĂĽpft werden?

  • Produkte-, Dienstleistungskatalog
  • Preislisten / individuelle Preise Rabatte
  • Aktuelle Lagerbestände und Lieferzeiten
  • Technische Beschreibungen, Technische Zeichnungen
  • Bilder (Produkt, Anwendungen)
  • Fragen zum Verkaufsvorgang

 

Wie ist der Ablauf zur Zeit? Welche Schritte mĂĽssen digital abgebildet werden? Analysieren Sie den Weg von der Bestellung/Kauf bis zur Auslieferung. Mit Vorteil bilden Sie die arbeitsintensivsten Punkte gleich digital ab.

  • Wie läuft es momentan ab? Was ist bereits im ERP?
  • Was wird im Frontend-Onlineshop passieren? Also im digitalen Laden?
  • Wie sollen die Kunden Zahlungen abwickeln können?
  • Welches Finanzinsttitut ist verantwortlich?
  • Wie funktioniert Versand und Tracking, Zoll?

 

 

 

Kundenpflege, neue Absatzmöglichkeiten und auf die Pauke hauen

Mit einer laufenden Analyse des Kundenverhaltens (CRM) können Sie Produkte und Dienstleistungen verbessern und neu entwickeln :

  • Absatzwege / Bezugsorte
  • Sonderangebot / Kundenrabatte / Kundenbezogene Angebote
  • Kundendaten vervollständigen
  • Relation zu den Produkten / Verhalten (Trendwatch)
  • Hotline / FAQ

 

Nutzen Sie ihren Kundenstamm und erzählen Sie spannende Geschichten aus ihrer Branche, ihrem Alltag mit Newslettern und auf Social Media.

  • Pressemitteilungen ĂĽber Produkte, Dienstleistungen
  • Feedback geben
  • Kundenstimmen zeigen

Jetzt geht es erst so richtig los!

Wenn der Onlineshop läuft, die Kunden einkaufen und sie zünftig auf die Pauke geschlagen haben dürfen Sie folgende Punkte nicht vergessen:

  • Optimieren Sie den onlineshop laufend fĂĽr die Suchmaschinen (SEO)
  • Machen Sie immer wieder auf sich aufmerksam!
  • Erweitern Sie das Sortiment und das Angebot mit den neuen Insights

 

 

 

 

Sie wollen mehr wissen?

Hier ein Gratistipp: June und Philipp von cenny haben das Thema nachhaltig und fundiert aufgearbeitet. Ich empfehle ihre Webseite, nicht nur für Insights zu den wichtigsten  Shopsystemen.

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